AjBD - Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen - Deutschsprachige Sektion der International Association of Law Libraries

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Amtsblatt der EU: Aufgabe der Publikation in Heften

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Ab dem 1.1.2023 sollen die amtlichen Verkündungen im Amtsblatt der EU nicht mehr heftweise, sondern einzelnen erscheinen, womit auch die Inhaltsverzeichnisse (TOC) entfallen. Stattdessen sind alternative Push- und Pulldienste in Planung, zum Beispiel eine „Official Journal series daily view“. Die Reihen des Amtsblatts L und C sollen beibehalten werden.

Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Verkündungs- und Bekanntmachungswesens (VkBkmG‑E) vom 10.8.2022

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Amtliche Verkündungen sollen ab 1.1.2023 digital erfolgen. Der Pflichtbezug aller Gerichte, Behörden, Notariate und Anwaltskanzleien wird zum 31.12.22 auslaufen, sollte der Bundestag dem Entwurf zustimmen. Die geplante Verabschiedung noch vor den Parlamentsferien war aufgrund von Nachfragen aus dem Bundesrat nicht möglich. Die aktuelle Bundestags-Drucksache 20/3068 finden Sie hier.

jurOA-Tagung: Bern 21.–22.9.2022

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Im Anschluss an die 16. Open Access Tage in Bern 2022 findet die vierte der seit 2016 zweijährlichen jurOA-Tagungen statt. Die Open Access Tage enden am 21. September mittags, das jurOA-Programm beginnt am selben Tag gegen 14:00 auf dem Berner Hausberg Gurten und wird am Folgetag ganztags in der Bibliothek Münstergasse fortgesetzt. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit an dieser Stelle bekannt gegeben.

Organisationskomitee

Dem fünfköpfigen Organisationskomitee – drei Wissenschaftler:innen und zwei Bibliothekare – gehören Vertreter aus den deutschsprachigen D/A/CH-Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz) an. Interessierte können sich unter der E‑Mail-Adresse 2022@jurOA.de an das Organisationskomitee wenden.

Call for Papers: „Open Access in der Rechtswissenschaft: Stand und Perspektiven“

Open Access wollen wir als gemeinsamen Standard etablieren.“ So bekannten sich die Parteien der neuen deutschen Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag für 2021–2025. Rückendeckung erhielt sie vom Wissenschaftsrat in seinen Anfang 2022 veröffentlichten Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens: „Publizieren zu Open-Access-Bedingungen ist der beste Weg, um wissenschaftliche und außerwissenschaftliche Anschlusshandlungen barrierefrei zu ermöglichen.“ Zugleich erkennt der Wissenschaftsrat an, dass sich „verschiedene Disziplinen mit ihren unterschiedlichen Publikationspraktiken“ jeweils „an unterschiedlichen Punkten des Transformationsprozesses“ befinden und „sich auch weiterhin nicht synchron entwickeln“ dürften. Wie also steht es um Open Access (OA) speziell in der Rechtswissenschaft?
Dieser Frage geht die diesjährige Tagung des Netzwerks „Open Access für die Rechtswissenschaft“ (jurOA) nach. Als vierte der seit 2016 im Zweijahrestakt stattfindenden Veranstaltungen findet jurOA 2022 wieder in Bern statt. Direkt im Anschluss an die diesjährigen Open Access Tage bringt die jurOA-Tagung am 21./22. September rechtswissenschaftlich Interessierte aus allen deutschsprachigen Ländern zusammen. Weitere Informationen bietet die Website des Netzwerks unter www.jurOA.de.
Interessierte sind aufgerufen, Themen und Projekte vorzuschlagen, die im Rahmen der Tagung diskutiert werden könnten. Aspekte, die im Programm vertreten sein sollen, sind etwa:

  • Wo stehen wir? Wie hoch sind Durchdringung und Akzeptanz von OA in der Rechtswissenschaft, auch verglichen mit Nachbardisziplinen?
  • Wer braucht das? Welche fachspezifischen Besonderheiten der Rechtswissenschaften sprechen gegen oder für die „OA-Transformation“?
  • Mit welchem Recht? Wie beeinflussen Vorgaben zu Wissenschaftsfreiheit, Zweitveröffentlichungspflicht, Datenschutz, usw. die Entwicklung des OA?
  • Wer bezahlt? Welche nachhaltigen Finanzierungsmodelle lassen sich für juristische OA-Zeitschriften, ‑Bücher, Blogs, etc. finden?
  • Wer profitiert davon? Welche Geschäftsmodelle ermöglicht OA, welche Auswirkungen auf wissenschaftliche Teilhabe sind zu erwarten?

Diese und weitere Fragen sollen in einem von zwei Formaten zur Diskussion gestellt werden:

  • Plenarvortrag (15–20 Minuten Vortrag, 10–15 Minuten Diskussion) oder
  • Posterpräsentation (frei gestaltete Poster und 2–3‑minütige Thesenpräsentation).

Um allen Interessierten zumindest eine Posterpräsentation zu ermöglichen, organisiert und finanziert das Organisationskomitee den Posterdruck auf Basis vorab eingereichter pdf-Vorlagen. Interessierte werden gebeten, ihre Themenvorschläge bis zum 30. April 2022 einzureichen unter

www.jurOA.de/2022

https://juroa.de/

Dokumentation unserer Veranstaltung „Legal Tech — Hintergründe und konkrete Belange in juristischen Bibliotheken“, online am 19. November 2021

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Martin Fries‘ einführenden Vortrag zu Begriff, Entwicklung und aktuellen Hintergründen von Legal Tech können Sie hier anschauen.

In der Veranstaltung vom 19. November folgte eine Debatte, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen für ihre jeweiligen Bibliothekssparten herausgearbeitet hatten, welche konkreten Belange juristischer Bibliotheken sie berührt sehen. Im zweiten Teil seines Vortrags ging Martin Fries auf diese Erarbeitungen ein und kontextualisierte sie aus seiner Sicht. Diesen zweiten Vortragsteil können Sie hier anschauen.

«OZOR – Offener Zugang zu Öffentlichem Recht» — „Wir möchten wissen: Was wünschen sich Bibliotheken?

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Während in analogen Zeiten der Aufsatz und die Monografie noch die einzige Form der verschriftlichten Wissenschaftskommunikation war, so öffnen uns nun Wissenschaftsblogs neue Wege der Informationsvermittlung, die leider noch viel zu wenig von den Bibliotheken wahrgenommen werden. Stets ist es eine Frage der wenn auch digitalen Bestandespflege, wie Inhalte von Blogs für das juristische Publikum erfasst, erhalten und recherchierbar vermittelt werden können. Es wäre längst Zeit sich auch dieser Aufgabe anzunehmen, zeigen doch gerade juristische Wissenschaftsblogs wie der Verfassungsblog und der Völkerrechtsblog welche Möglichkeiten fundiertes und zeitnahes wissenschaftliches Arbeiten bieten. Während eine konservative Publikation über eine Zeitschrift nur mehr zeitverzögert, im schlimmsten Fall bereits überholt erfolgt, so spiegeln Blogs die Dynamik des wissenschaftlichen Diskurses wieder.

Bei der Open Access Tagung 2021 konnten Raffaela Kunz/Völkerrechtsblog und Evin Dalkilic/Verfassungsblogs ihre Plattformen vorstellen. Besonderes Augenmerk wurde dabei vor allem auf das Projekt «OZOR – Offener Zugang zu Öffentlichem Recht» gelegt.

Unter dem Titel „Wir möchten wissen: Was wünschen sich Bibliotheken?“ werden wir direkt angesprochen und eingeladen, an einer Umfrage teilzunehmen, um die Frage zu beantworten, welche Bedarfe wir in Richtung der Wissenschaftsblogs haben, damit diese zu einem attraktiven und dauerhaften Bestandteil des Medienangebots von Bibliotheken werden können.

Aufruf zur Nominierung als IFLA Law Library Section-Standing Committee Member

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Obwohl sich die AjBD als Interessenvertretung für das juristische Bibliotheks‑, Dokumentations- und Informationswesen in den deutschsprachigen Ländern sieht, steht sie, z.B. als deutschsprachige Sektion der International Association of Law Libraries (IALL), auch für internationale Vernetzung und Austausch mit Rechtsbibliotheken weltweit. Neben der IALL bietet die IFLA Law Library Section dafür ein geeignetes Forum. Sollten Sie sich an der strategischen Ausrichtung und den gesetzten Zielen der IFLA Law Library Section unmittelbar beteiligen wollen, können Sie für einen Sitz als Mitglied im Standing Committee kandidieren bzw. sich nominieren lassen. Den entsprechenden Aufruf geben wir hiermit gerne zur Kenntnis:

Hello Law Librarians, 

 If you are passionate about access to legal resources, sharing of information and networking with specialists in the field, think about standing for election to the IFLA Law Library Section as a Standing Committee Member! 

This Section aims at bringing together representatives of different types of law libraries: court libraries, corporate law libraries, law school libraries etc. https://www.ifla.org/law-libraries

IFLA’s Section Standing Committees drive forward and carry out IFLA’s professional activities. Each committee sets out an action plan for their term of office in which they seek to accomplish activities which will assist the global library field. This could be through communication, development of guidelines or toolkits, publications or learning opportunities such as webinars. The Section Standing Committees actively seek members from across all IFLA regions so that a range of professional perspectives are contributed.

Who can stand for this position?

Anyone may stand. Candidates do not have to be an IFLA Member or Affiliate and if elected, are elected in their own right and not as the representative of their employer or nominator. Attendance at conferences is desired, whether virtual or in-person.

Please see this link for more information and the nominee consent form:   https://www.ifla.org/node/93685

Nominations for Position August 2021-August 2025. DEADLINE: 13 April 2021, 12:00 CEST

If interested, please contact the Section Chair: Anne E. Burnett at aburnett@uga.edu or the Section Information Coordinator Sonia Smith at sonia.smith@mcgill.ca

Sonia Smith
IFLA Law Section
Information Coordinator

Rezension zu: „Lansky/Hoffmann/Walter: Rechtsbibliothekarinnen und Rechtsbibliothekare im deutschsprachigen und internationalen Bereich in Vergangenheit und Gegenwart : Einführung und Biografie“ erschienen

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Johannes Mikuteit vom MPI für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht hat das gerade erschienene Personenverzeichnis von Lansky/Hoffmann/Walter zu den Rechtsbibliothekarinnen und Rechtsbibliothekaren für die Online-Zs.  O‑Bib rezensiert:

Ralph Lansky, Gerd Hoffmann, Raimund-Ekkehard Walter:
Rechtsbibliothekarinnen und Rechtsbibliothekare im deutschsprachigen und internationalen Bereich in Vergangenheit und Gegenwart. Einführung und Biografie (RuR). Law Librarians in German-speaking countries and international relations in past and present times: introduction and biography, Schifferstadt: Gerd Hoffmann Verlag, 2020, 172 Seiten, ISBN 978–3‑929349–10‑8, Preis: Euro 18.

Verlag: Gerd Hoffmann Verlag

Die Rezension unter:

Mikuteit, J. (2021). Rezension zu: Rechtsbibliothekarinnen und Rechtsbibliothekare im deutschsprachigen und internationalen Bereich in Vergangenheit und Gegenwart : Einführung und Biografie / von Ralph Lansky, Gerd Hoffmann, Raimund-Ekkehard Walter. O‑Bib. Das Offene Bibliotheksjournal / Herausgeber VDB8 (1), 1–3. https://doi.org/10.5282/o‑bib/5683

Herbsttagung 2020

Categories: Allgemein, Mitgliederversammlung, Veranstaltung
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Aufgrund der derzeitigen Bestimmungen und Beschränkungen durch die Corona-Pandemie findet im Jahr 2020 leider keine Herbsttagung statt.
Wir hoffen, im Jahr 2021 die für den Bibliothekartag 2020 geplante Veranstaltung sowie die Mitgliederversammlung samt Vorstandswahl nachholen und wieder eine Jahrestagung anbieten zu können.
Sobald es konkretere Planungen gibt, werden wir die Mitglieder per Email und auch hier auf der Webseite informieren.

Folgeworkshop „Prozessmanagement“ 2019

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Nachdem der erste Workshop zu Prozessmanagement so einen großen Anklang gefunden hat, freuen wir uns sehr, dass es im Jahr 2019 eine Fortsetzung mit Frau Prof. Vonhof geben wird! Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Weitere Infos und den Link zur Anmeldung finden Sie auf der zugehörigen Veranstaltungsseite.