Herbsttagung_Programm_2026-09-16
Das Programm wurde auch auf der Tagungsseite adaptiert:
Die Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen lädt Sie zur diesjährigen Herbsttagung am 24. und 25.
September nach Osnabrück ein.
Das vorläufige Tagungsprogramm finden Sie im Anhang und auch schon auf unserer Website (https://www.ajbd.de/events/herbstagung-der-ajbd-osnabrueck-24-25-09-2026/), die Anmeldung ist bereits auf unserer Website freigeschaltet (Herbsttagung der AjBD (Osnabrück, 24.–25.09.2026) – Anmeldung).
Wir freuen uns, Sie möglichst zahlreich in Osnabrück begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße vom gesamten Planungsteam
Felix Magin (Beisitzer)
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Die von Dietrich Pannier und Dr. Anja Gräbitz erstelle Liste der Preise der juristischen Zetischriften ist nun online. Zu finden unter: Service / Zeitschriftenpreise / Zeitschriftenpreisstatistik 2025-2026.
Vielen Dank dafür!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ob schon Mitglieder der AjBD oder auch demnächst, diese Mitteilung wird sie vielleicht überraschen, denn das Thema „Zeitschriftenpreisstatistik“ wurde 2011 in einer Mail und erneut auf der Herbsttagung der AjBD in Erfurt als „nützlich“ bezeichnet. Ein Kollege hat gemeint, dafür gäbe es aktuell keine Erben. Dieser Ansicht war der Ersteller der damaligen Statistik bis 2010 auch. Er nahm weiterhin an, dass aktuell die beruflichen Situationen ohnehin keinen Spielraum für eine Neuerstellung böten. Daher machte er sich als Versorgungsempfänger mit mehr Zeit selbst an die Arbeit und seine Erfahrungen, welche Gegebenheiten diese Arbeit erleichtern können.
Dazu gehören in besonderem Maß die „Bezugslisten oder Zeitschriftenübersichten“, die nicht nur von großen Verlagen je Jahrgang erstellt, sondern auf freundliche Anforderung von deren „Leser- oder Kundenservice“- Abteilungen auch freiwillig zugesendet werden. Das schließt gelegentliche Rückfragen wegen Informationsverlust nicht aus, aber dem kann man per Mail oder Telefon meist abhelfen. Das kostet natürlich auch Zeit, aber kein Geld, wenn man über einen Router mailt oder telefoniert.
Nachdem ein einigermaßen präsentables Grundgerüst erstellt war, wurde dieses der Bibliothek des BGH vorgezeigt. Dabei stellte sich heraus, dass dort die Idee einer Neuerstellung durchaus angedacht war, aber noch nicht umgesetzt werden konnte. Frau Dr. Gräbitz war aber bereit, die von mir angebotene „Erbschaft “ anzunehmen und fortführen zu lassen. Damit die Erbschaft sogleich nützlich sein kann, sind die Preise für 2025 und 2026 ermittelt worden. Also rechtzeitig bevor Sie Ihre Etatanmeldungen begründen möchten. Künftige Bearbeiter brauchen nur noch das Folgejahr bearbeiten. Sie sind gebeten ,ihnen fehlende und neue Titel mitzuteilen. So verhelfen Sie sich und der AjBD zu Ihrer aktuellen „Zeitschriftenpreisstatistik“.
Die Neubearbeitung finden Sie etwa Anfang Juli als pdf-Datei auf der Website der AjBD. Dort wird es eine Ausgabe im pdf-Format geben. Wer sich aus der zu Grunde liegenden Excel-Datei seine / ihre eigene, angepasste Statistik erarbeiten möchte, kann auch diese Datei erhalten.
Dr. Anja Gräbitz / Dietrich Pannier
Siehe dazu nun im Service-Bereich: Zeitschriftenpreise 2025–2026

Liebe Open-Access-Interessierte,
Sie werden es bereits gesehen haben: Die in unserer Runde seit Jahren diskutierte Regelung zur Zweitveröffentlichungspflicht im baden-württembergischen Hochschulgesetz wurde vor zweieinhalb Monaten endgültig vom Bundesverfassungsgericht gekippt (https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/bvg26-024.html).
Umso wichtiger, dass nun über die Folgen dieser Entscheidung nachgedacht wird. Dafür konnten wir als Keynote-Redner zur anstehenden jurOA-Tagung niemand Geringeren gewinnen als Herrn Professor Dr. Eric Steinhauer – Bibliothekar, Jurist, Kulturwissenschaftler, Blogger und vor allem… jurOA-Urgestein:
https://doi.org/10.5771/9783748903659-37 (provokant und bis heute lesenswert!)
Nach seiner Keynote folgen auf der jurOA-Tagung Ende August in Hamburg zwanzig spannende Referate unter dem Generalthema „Weiter auf dem Weg zu Open Science: Wie und was kann Rechtswissenschaft beitragen?“ Also schnell anmelden, die Anmeldefrist endet am 1. August 2026!
https://events.mpipriv.de/b?p=6_jurOA-Tagung
Alle weiteren Informationen und Links zur Tagung finden Sie und ihr wie gewohnt unter https://www.jurOA.de/#2026
Herzliche Grüße
im Namen der diesjährigen jurOA-Ausrichter:innen
Claudia Holland und Christian Eckl
Mit juscovery wird die in den Bibliothekskatalogen swisscovery, Renouvaud und Helveticat verzeichnete Rechtsliteratur auf einer Rechercheplattform in speziell für die juristische Recherche angepassten Suchfunktionen ausgewiesen. Dies erleichtert eine fachspezifische Suche über die wichtigsten Bestände an juristischer Fachliteratur in der Schweiz.
juscovery ist ein Projekt der Vereinigung der juristischen Bibliotheken Schweiz (VJBS) und der Swiss Library Service Platform (SLSP). juscovery wird laufend weiterentwickelt und verbessert.
Zum Projekt: juscovery – VJBS – ABJS – ABGS
Auf der kommenden BiblioCon 2026 findet am Dienstag, 19. Mai, 13-15 Uhr, ein öffentliche Arbeitssitzung zum Thema Bestandsmanagement: Strategien und Praxisbeispiele aus Mitgliedsbibliotheken der AjBD und der APBB statt.
Im Fokus stehen Strategien und Praxisbeispiele rund um die Planung, Pflege und Entwicklung von Bibliotheksbeständen. Gerade in juristischen und behördlichen Bibliotheken ist ein zielgerichtetes Bestandsmanagement essentiell, da Gesetzesänderungen und neue Vorschriften eine hohe Aktualität erfordern, der Bestand oft spezialisiert und tief ist, und digitale Ressourcen zunehmend eine Rolle spielen. Die Abwägung zwischen Kauf und temporärer Lizenzierung wirken sich maßgeblich auf das Bestandsmanagement aus. Verlauf und Wandel rechtlicher Regelungen – etwa bei Gesetzesnovellen, Kommentierungen oder behördlichen Richtlinien – müssen zudem nachvollziehbar gehalten werden.
Impulse aus Mitgliedsbibliotheken der AjBD und der APBB in Form von Kurzvorträgen geben Einblick in Praxisbeispiele und laden zur Diskussion ein. Der anschließende Austausch im Plenum richtet sich ebenso wie die Vorträge ausdrücklich an bibliothekarische Kolleginnen und Kollegen (m/w/d) aller Bibliothekstypen. Er wird von Martina Kuth (AjBD) und Sina Kesselhut (APBB) moderiert.
Sitzungsleiter:in: Sina Kesselhut (APBB, Berlin, Deutschland)
Siehe dazu BIBLIOCON2026 – Program
Von 4. bis 5. Mai 2026 findet ein Workshop der APBB zum Thema „Übergänge gestalten – Wissen übermitteln – und gut weitergeben“ in Düsseldorf statt: https://www.apbb.de/weblog/?page_id=127
Es sind noch Plätze frei.
Beitrag von Ivo Vogel, Jana Meister und Katharina Stelzel: FID intRecht und FID Kriminologie; So nah und doch so fern!: Bd. 13 Nr. 1 (2026) | o-bib. Das offene Bibliotheksjournal / Herausgeber VDB
Der vorliegende Beitrag widmet sich der Entstehung, Entwicklung und Ausgestaltung der Kooperation zwischen dem Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung (FID intRecht) und dem Fachinformationsdienst Kriminologie. Den Ausführungen zur Genese der Zusammenarbeit und zu den konkreten Kooperationsfeldern ist jeweils eine knappe Darstellung der beiden Fachinformationsdienste vorangestellt, die deren institutionellen Hintergrund, fachliches Profil und zentrale Arbeitsfelder skizziert. Auf dieser Grundlage wird gezeigt, wie sich über einen längeren Zeitraum hinweg eine arbeitsteilige, komplementäre Zusammenarbeit etabliert hat, die sowohl gemeinsame Entwicklungsfelder als auch inhaltliche Abgrenzungen umfasst und die Informationsversorgung an den Schnittstellen von Rechtswissenschaft und Kriminologie nachhaltig unterstützt.
Die IALL lobt ein Stipendium für die IALL-Tagung 2027 in Philadelphia, Pennsylvania aus. Bewerbungsfrist ist der 8. März 2026.
https://www.aallnet.org/fcilsis/awards-grants/fcil-schaffer-grant/
The Foreign, Comparative, and International Law Special Interest Section (FCIL-SIS) of the American Association of Law Libraries is accepting applications for the 2027 FCIL Schaffer Grant for Foreign Law Librarians. The Grant subsidizes a law librarian from outside the United States to attend the Annual Meeting & Conference of the American Association of Law Libraries (AALL).
The FCIL Schaffer Grant for the AALL Annual Meeting & Conference (https://www.aallnet.org/conference/about/) in Philadelphia, Pennsylvania, U.S.A. (17-20 July 2027) provides a waiver of the AALL Annual Meeting & Conference registration fee, and a grant of a maximum $5,000 USD to assist with accommodations and travel costs.
Applicants must be law librarians or other professionals working in the legal information field, currently employed in countries other than the United States, and with significant responsibility for the dissemination, preservation, and/or organization of legal information.
The Chair of the Selection Committee, Joe Hinger (joseph@llmc.com), must receive all complete applications by 8 March 2026. Details regarding the FCIL Schaffer Grant for Foreign Law Librarians, the application procedure and the required application form can be found at: https://www.aallnet.org/fcilsis/awards-grants/fcil-schaffer-grant/.
Please consider this amazing opportunity to gather with legal information professionals in Philadelphia, one of America’s most vibrant and historic cities. From the AALL website:
The AALL Annual Meeting & Conference brings together collaborators from across the legal information profession for three days of innovation, tailored learning, and networking. It’s where the legal information community goes for the latest, cutting-edge professional development and peer-to-peer connections, offering a place to gather and exchange ideas and best practices. You’ll find educational programming, important announcements and updates, and discussions that directly impact law libraries, their roles, and their ongoing transformation.
Apply for the Schaffer Grant for Foreign Law Librarian today!