AjBD - Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen - Deutschsprachige Sektion der International Association of Law Libraries

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Veranstaltungshinweis: Die AjBD auf der BIBLIOCON2026

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Auf der kommenden BiblioCon 2026 findet am Dienstag, 19. Mai, 13-15 Uhr, ein öffentliche Arbeitssitzung  zum Thema Bestandsmanagement: Strategien und Praxisbeispiele aus Mitgliedsbibliotheken der AjBD und der APBB statt.

Öffentliche Arbeitssitzung, Raum IX / 9, Dienstag, 19. Mai, 13:00 – 15:00
Bestandsmanagement: Strategien und Praxisbeispiele aus Mitgliedsbibliotheken der AjBD und der APBB
Die gemeinsame öffentliche Arbeitssitzung der Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen (AjBD) und die Arbeitsgemeinschaft der Parlaments- und Behördenbibliotheken (APBB) bietet eine Plattform für den fachlichen Austausch und die Diskussion
aktueller Herausforderungen im Bestandsmanagement.

Im Fokus stehen Strategien und Praxisbeispiele rund um die Planung, Pflege und Entwicklung von Bibliotheksbeständen. Gerade in juristischen und behördlichen Bibliotheken ist ein zielgerichtetes Bestandsmanagement essentiell, da Gesetzesänderungen und neue Vorschriften eine hohe Aktualität erfordern, der Bestand oft spezialisiert und tief ist, und digitale Ressourcen zunehmend eine Rolle spielen. Die Abwägung zwischen Kauf und temporärer Lizenzierung wirken sich maßgeblich auf das Bestandsmanagement aus. Verlauf und Wandel rechtlicher Regelungen – etwa bei Gesetzesnovellen, Kommentierungen oder behördlichen Richtlinien – müssen zudem nachvollziehbar gehalten werden.

Impulse aus Mitgliedsbibliotheken der AjBD und der APBB in Form von Kurzvorträgen geben Einblick in Praxisbeispiele und laden zur Diskussion ein. Der anschließende Austausch im Plenum richtet sich ebenso wie die Vorträge ausdrücklich an bibliothekarische Kolleginnen und Kollegen (m/w/d) aller Bibliothekstypen. Er wird von Martina Kuth (AjBD) und Sina Kesselhut (APBB) moderiert.

Sitzungsleiter:in: Sina Kesselhut (APBB, Berlin, Deutschland)

Siehe dazu BIBLIOCON2026 – Program

 

Lesetipp FID intRecht und FID Kriminologie

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Beitrag von Ivo Vogel, Jana Meister und Katharina Stelzel: FID intRecht und FID Kriminologie; So nah und doch so fern!: Bd. 13 Nr. 1 (2026) | o-bib. Das offene Bibliotheksjournal / Herausgeber VDB

Der vorliegende Beitrag widmet sich der Entstehung, Entwicklung und Ausgestaltung der Kooperation zwischen dem Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung (FID intRecht) und dem Fachinformationsdienst Kriminologie. Den Ausführungen zur Genese der Zusammenarbeit und zu den konkreten Kooperationsfeldern ist jeweils eine knappe Darstellung der beiden Fachinformationsdienste vorangestellt, die deren institutionellen Hintergrund, fachliches Profil und zentrale Arbeitsfelder skizziert. Auf dieser Grundlage wird gezeigt, wie sich über einen längeren Zeitraum hinweg eine arbeitsteilige, komplementäre Zusammenarbeit etabliert hat, die sowohl gemeinsame Entwicklungsfelder als auch inhaltliche Abgrenzungen umfasst und die Informationsversorgung an den Schnittstellen von Rechtswissenschaft und Kriminologie nachhaltig unterstützt.

IALL-Stipendium für IALL-Tagung 2027 in Philadelphia, Pennsylvania (Bewerbungsfrist ist der 8. März 2026)

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Die IALL lobt ein Stipendium für die IALL-Tagung 2027 in Philadelphia, Pennsylvania aus. Bewerbungsfrist ist der 8. März 2026.
https://www.aallnet.org/fcilsis/awards-grants/fcil-schaffer-grant/


The Foreign, Comparative, and International Law Special Interest Section (FCIL-SIS) of the American Association of Law Libraries is accepting applications for the 2027 FCIL Schaffer Grant for Foreign Law Librarians. The Grant subsidizes a law librarian from outside the United States to attend the Annual Meeting & Conference of the American Association of Law Libraries (AALL).

The FCIL Schaffer Grant for the AALL Annual Meeting & Conference (https://www.aallnet.org/conference/about/) in Philadelphia, Pennsylvania, U.S.A. (17-20 July 2027) provides a waiver of the AALL Annual Meeting & Conference registration fee, and a grant of a maximum $5,000 USD to assist with accommodations and travel costs.

Applicants must be law librarians or other professionals working in the legal information field, currently employed in countries other than the United States, and with significant responsibility for the dissemination, preservation, and/or organization of legal information.

The Chair of the Selection Committee, Joe Hinger (joseph@llmc.com), must receive all complete applications by 8 March 2026. Details regarding the FCIL Schaffer Grant for Foreign Law Librarians, the application procedure and the required application form can be found at: https://www.aallnet.org/fcilsis/awards-grants/fcil-schaffer-grant/.

Please consider this amazing opportunity to gather with legal information professionals in Philadelphia, one of America’s most vibrant and historic cities.  From the AALL website:

The AALL Annual Meeting & Conference brings together collaborators from across the legal information profession for three days of innovation, tailored learning, and networking. It’s where the legal information community goes for the latest, cutting-edge professional development and peer-to-peer connections, offering a place to gather and exchange ideas and best practices. You’ll find educational programming, important announcements and updates, and discussions that directly impact law libraries, their roles, and their ongoing transformation.

  • Professionalism + Leadership at Every Level
  • Research + Analysis
  • Information Management
  • Teaching + Training
  • Marketing + Outreach
  • Management + Business Acumen

Apply for the Schaffer Grant for Foreign Law Librarian today!

CfA: 6. JUROA-Tagung am 27./28.8.2026 in Hamburg

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Call for Abstracts: Weiter auf dem Weg zu Open Science: Wie und was kann Rechtswissenschaft beitragen?

Am 19.10.2018 wurde in Frankfurt/M. das Netzwerk Open Access für die Rechtswissenschaft (jurOA) (https://juroa.de/) gegründet. Ihm gehören Vertreter*innen aus Wissenschaft, Verlags- und Bibliothekswesen sowie der Forschungsförderung an. jurOA hat ein Tagungsformat etabliert, bei dem alle zwei Jahre grundsätzliche und aktuelle Fragen im Themenfeld Open Access in der Rechtswissenschaft aus deutscher, Schweizer und österreichischer Perspektive diskutiert und wegweisende Projekte vorgestellt werden.

Die 6. jurOA-Tagung wird am 27. und 28.8.2026 in Hamburg durch das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht ausgerichtet und ist erneut dem andauernden Transformationsprozess der Rechtswissenschaft – über Open Access zu Open Science – gewidmet.

Die Tagung befasst sich mit sichtbaren Erfolgen und fortbestehenden systemischen Hindernissen auf dem Weg zur Öffnung der juristischen Disziplin. Neben der Vorstellung gelungener Publikationsmodelle auf dem Markt rechtswissenschaftlicher Forschung wird ausgelotet, wie der Transformationsprozess mit juristischer Expertise weiter unterstützt werden kann. Es soll damit auch um fachliche Fragestellungen gehen, die sich etwa an Schnittstellen folgender Themenkreise ergeben können:

  1. Urheberschaft und Innovationsförderung. Was sind geeignete Strategien bei der Lizenzierung von Werken und Honorierung von Publizierenden? Welche Bedeutung hat dabei KI? Wie sind handfester Informationsbedarf und ökonomische Interessen der Rechtspraxis mit „offen“ gedachter Rechtswissenschaft zu vereinbaren?
  2. Wettbewerbsfreiheit und Marktförderung. Wie und warum behindern bestehende Marktmechanismen Offenheit, Vielfalt und Chancengleichheit in einem als „offen“ gedachten juristischen Publikationswesen? Wie kann ihnen wirksam begegnet werden?
  3. Gute wissenschaftliche Praxis. Welche tatsächlichen und administrativen Rahmenbedingungen können Anreize für eine weitergehende Öffnung rechtswissenschaftlicher Forschung und Lehre setzen? Wie genau kann Open Science die rechtswissenschaftliche Praxis verbessern?

Wir rufen dazu auf, Abstracts zu den oben genannten oder verwandten Themenbereichen im Umfang bis 4000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) einzureichen. Mit dem Format „Perspektiven“ besteht die Möglichkeit, im Vortragsstil (ca. 30 Minuten) zur Tagung beizutragen und Ideen anschließend zur Diskussion zu stellen.

Weiterhin laden wir dazu ein, im Format „Praxisberichte“ geplante, laufende oder abgeschlossene Pro-jekte zu präsentieren (ca. 10 Minuten) und zu diskutieren. Von Interesse sind z.B. Projekte in den Feldern rechtswissenschaftlicher Open Access, Open Educational Resources und Open Data sowie Initiativen, die sich im weiteren Sinne als Beitrag zur Öffnung der Rechtswissenschaft begreifen. Bitte reichen Sie hierzu ebenfalls ein Abstract im Umfang bis 4000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) ein.

Die Auswahl der Beiträge erfolgt unter Berücksichtigung des Diversity-Statements des OpenRewi e.V.

Abstracts und Anfragen bitte bis 15.3.2026 an: jurOA2026@mpipriv.de

Für das Organisationsteam des MPI Hamburg
Claudia Holland und Christian Eckl

Call_for_abstracts_jurOA_2026

AjBD-Herbsttagung 20./21.11.2025 in Erfurt – Anmeldung jetzt möglich!

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Die Anmeldungen für die Herbsttagung am Bundesarbeitsgericht in Erfurt am 20. und 21. November sind ab sofort möglich.

Teilnehmen können sowohl Mitglieder der AjBD bzw. Angehörige von Mitgliedsbibliotheken (Teilnahmegebühr 25 € pro Person) wie auch Nichtmitglieder (Teilnahmegebühr 50 € pro Person). Für Mitglieder der APBB ist die Gebühr auf 40 € reduziert.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Zum Programm

Zur Anmeldung

Stipendium zum Besuch der AjBD-Herbsttagung in Erfurt (20.–21.11.2025)

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Die AjBD gewährt auch in diesem Jahr bis zu fünf Personen ein Stipendium für die Teilnahme an der Herbsttagung in Erfurt.  Antragsberechtigt sind sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder der AjBD. Die den Antrag stellenden Personen sollten im Bereich des juristischen Bibliotheks- oder Dokumentationswesens beschäftigt oder engagiert sein und darlegen können, dass eine Teilnahme an der Herbsttagung der AjBD ohne die Gewährung dieses Zuschusses nicht möglich ist. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!

Antragsfrist: Die Antragsfrist wurde verlängert. Sie können bis zum Tagungsbeginn beantragen.

Nähere Informationen finden Sie unter Stipendienprogramme.