Herbsttagung_Programm_2026-09-16
Das Programm wurde auch auf der Tagungsseite adaptiert:
Die Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen lädt Sie zur diesjährigen Herbsttagung am 24. und 25.
September nach Osnabrück ein.
Das vorläufige Tagungsprogramm finden Sie im Anhang und auch schon auf unserer Website (https://www.ajbd.de/events/herbstagung-der-ajbd-osnabrueck-24-25-09-2026/), die Anmeldung ist bereits auf unserer Website freigeschaltet (Herbsttagung der AjBD (Osnabrück, 24.–25.09.2026) – Anmeldung).
Wir freuen uns, Sie möglichst zahlreich in Osnabrück begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße vom gesamten Planungsteam
Felix Magin (Beisitzer)

Liebe Open-Access-Interessierte,
Sie werden es bereits gesehen haben: Die in unserer Runde seit Jahren diskutierte Regelung zur Zweitveröffentlichungspflicht im baden-württembergischen Hochschulgesetz wurde vor zweieinhalb Monaten endgültig vom Bundesverfassungsgericht gekippt (https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/bvg26-024.html).
Umso wichtiger, dass nun über die Folgen dieser Entscheidung nachgedacht wird. Dafür konnten wir als Keynote-Redner zur anstehenden jurOA-Tagung niemand Geringeren gewinnen als Herrn Professor Dr. Eric Steinhauer – Bibliothekar, Jurist, Kulturwissenschaftler, Blogger und vor allem… jurOA-Urgestein:
https://doi.org/10.5771/9783748903659-37 (provokant und bis heute lesenswert!)
Nach seiner Keynote folgen auf der jurOA-Tagung Ende August in Hamburg zwanzig spannende Referate unter dem Generalthema „Weiter auf dem Weg zu Open Science: Wie und was kann Rechtswissenschaft beitragen?“ Also schnell anmelden, die Anmeldefrist endet am 1. August 2026!
https://events.mpipriv.de/b?p=6_jurOA-Tagung
Alle weiteren Informationen und Links zur Tagung finden Sie und ihr wie gewohnt unter https://www.jurOA.de/#2026
Herzliche Grüße
im Namen der diesjährigen jurOA-Ausrichter:innen
Claudia Holland und Christian Eckl
Auf der kommenden BiblioCon 2026 findet am Dienstag, 19. Mai, 13-15 Uhr, ein öffentliche Arbeitssitzung zum Thema Bestandsmanagement: Strategien und Praxisbeispiele aus Mitgliedsbibliotheken der AjBD und der APBB statt.
Im Fokus stehen Strategien und Praxisbeispiele rund um die Planung, Pflege und Entwicklung von Bibliotheksbeständen. Gerade in juristischen und behördlichen Bibliotheken ist ein zielgerichtetes Bestandsmanagement essentiell, da Gesetzesänderungen und neue Vorschriften eine hohe Aktualität erfordern, der Bestand oft spezialisiert und tief ist, und digitale Ressourcen zunehmend eine Rolle spielen. Die Abwägung zwischen Kauf und temporärer Lizenzierung wirken sich maßgeblich auf das Bestandsmanagement aus. Verlauf und Wandel rechtlicher Regelungen – etwa bei Gesetzesnovellen, Kommentierungen oder behördlichen Richtlinien – müssen zudem nachvollziehbar gehalten werden.
Impulse aus Mitgliedsbibliotheken der AjBD und der APBB in Form von Kurzvorträgen geben Einblick in Praxisbeispiele und laden zur Diskussion ein. Der anschließende Austausch im Plenum richtet sich ebenso wie die Vorträge ausdrücklich an bibliothekarische Kolleginnen und Kollegen (m/w/d) aller Bibliothekstypen. Er wird von Martina Kuth (AjBD) und Sina Kesselhut (APBB) moderiert.
Sitzungsleiter:in: Sina Kesselhut (APBB, Berlin, Deutschland)
Siehe dazu BIBLIOCON2026 – Program
Von 4. bis 5. Mai 2026 findet ein Workshop der APBB zum Thema „Übergänge gestalten – Wissen übermitteln – und gut weitergeben“ in Düsseldorf statt: https://www.apbb.de/weblog/?page_id=127
Es sind noch Plätze frei.
Montag, 23.03.2026 15-16 Uhr:
Virtuelle Mitgliederversammlung
Persönliche Einladungen folgen
Sonntag 13.9. – Mittwoch 16.9.2026
44th Annual Course of the International Association of Law Libraries (IALL), Cambridge, England, UK
Donnerstag, 24. – Freitag, 25.09.2026
Herbsttagung an der Universität Osnabrück
Call for Abstracts: Weiter auf dem Weg zu Open Science: Wie und was kann Rechtswissenschaft beitragen?
Am 19.10.2018 wurde in Frankfurt/M. das Netzwerk Open Access für die Rechtswissenschaft (jurOA) (https://juroa.de/) gegründet. Ihm gehören Vertreter*innen aus Wissenschaft, Verlags- und Bibliothekswesen sowie der Forschungsförderung an. jurOA hat ein Tagungsformat etabliert, bei dem alle zwei Jahre grundsätzliche und aktuelle Fragen im Themenfeld Open Access in der Rechtswissenschaft aus deutscher, Schweizer und österreichischer Perspektive diskutiert und wegweisende Projekte vorgestellt werden.
Die 6. jurOA-Tagung wird am 27. und 28.8.2026 in Hamburg durch das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht ausgerichtet und ist erneut dem andauernden Transformationsprozess der Rechtswissenschaft – über Open Access zu Open Science – gewidmet.
Die Tagung befasst sich mit sichtbaren Erfolgen und fortbestehenden systemischen Hindernissen auf dem Weg zur Öffnung der juristischen Disziplin. Neben der Vorstellung gelungener Publikationsmodelle auf dem Markt rechtswissenschaftlicher Forschung wird ausgelotet, wie der Transformationsprozess mit juristischer Expertise weiter unterstützt werden kann. Es soll damit auch um fachliche Fragestellungen gehen, die sich etwa an Schnittstellen folgender Themenkreise ergeben können:
Wir rufen dazu auf, Abstracts zu den oben genannten oder verwandten Themenbereichen im Umfang bis 4000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) einzureichen. Mit dem Format „Perspektiven“ besteht die Möglichkeit, im Vortragsstil (ca. 30 Minuten) zur Tagung beizutragen und Ideen anschließend zur Diskussion zu stellen.
Weiterhin laden wir dazu ein, im Format „Praxisberichte“ geplante, laufende oder abgeschlossene Pro-jekte zu präsentieren (ca. 10 Minuten) und zu diskutieren. Von Interesse sind z.B. Projekte in den Feldern rechtswissenschaftlicher Open Access, Open Educational Resources und Open Data sowie Initiativen, die sich im weiteren Sinne als Beitrag zur Öffnung der Rechtswissenschaft begreifen. Bitte reichen Sie hierzu ebenfalls ein Abstract im Umfang bis 4000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) ein.
Die Auswahl der Beiträge erfolgt unter Berücksichtigung des Diversity-Statements des OpenRewi e.V.
Abstracts und Anfragen bitte bis 15.3.2026 an: jurOA2026@mpipriv.de
Für das Organisationsteam des MPI Hamburg
Claudia Holland und Christian Eckl
Die Anmeldungen für die Herbsttagung am Bundesarbeitsgericht in Erfurt am 20. und 21. November sind ab sofort möglich.
Teilnehmen können sowohl Mitglieder der AjBD bzw. Angehörige von Mitgliedsbibliotheken (Teilnahmegebühr 25 € pro Person) wie auch Nichtmitglieder (Teilnahmegebühr 50 € pro Person). Für Mitglieder der APBB ist die Gebühr auf 40 € reduziert.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Auftakt der Webinar-Serie: „Rechtliche Perspektiven auf Diamond Open Access“ ein. Die Veranstaltung wird vom Team des BMBF-geförderten Projekts „Erwerbungslogik als Diamond-Open-Access-Hindernis: Aus-, Um- und Nebenwege“ (ELADOAH) organisiert.
Unter dem Thema „Open Access als verfassungsrechtliches Gebot? Juristische Kommentare als Vermittler des Rechts“ widmen wir uns der verfassungsrechtlichen Gewährleistung, Gesetze, Gerichtsentscheidungen und andere staatliche Akte zugänglich zu machen. Vor allem juristische Kommentare erfüllen eine Erklärfunktion in Bezug auf diese Inhalte. Aber ist auch die Erklärung Bestandteil des verfassungsrechtlichen Gebots? Und was folgt daraus für den offenen Zugang zu Rechtskommentaren?
Diese und andere Fragen diskutieren wir mit Prof. Dr. Nikolas Eisentraut, Inhaber der Juniorprofessur für Öffentliches Recht an der Leibniz Universität Hannover in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Er leitet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Offener Zugang zum Grundgesetz“ (OZUG) und realisiert das ebenfalls vom BMBF geförderte Verbundprojekt „Vernetzung, Erweiterung und Stärkung der OER Community OpenRewi“ (VEStOR) in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam.
Das Webinar findet am 10.12.2024 von 14-15 Uhr online statt. Anmeldungen sind noch bis zum 05.12.2024 auf der Eventseite möglich: https://www.hiig.de/events/rechtliche-perspektiven-auf-diamond-open-access/
Das Webinar wird gemeinsam vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und vom Verfassungsblog organisiert.