AjBD - Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen - Deutschsprachige Sektion der International Association of Law Libraries

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Kommende Veranstaltungen

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Montag, 23.03.2026 15-16 Uhr:
Virtuelle Mitgliederversammlung
Persönliche Einladungen folgen

Donnerstag, 24. – Freitag, 25.09.2026
Herbsttagung an der Universität Osnabrück

CfA: 6. JUROA-Tagung am 27./28.8.2026 in Hamburg

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Call for Abstracts: Weiter auf dem Weg zu Open Science: Wie und was kann Rechtswissenschaft beitragen?

Am 19.10.2018 wurde in Frankfurt/M. das Netzwerk Open Access für die Rechtswissenschaft (jurOA) (https://juroa.de/) gegründet. Ihm gehören Vertreter*innen aus Wissenschaft, Verlags- und Bibliothekswesen sowie der Forschungsförderung an. jurOA hat ein Tagungsformat etabliert, bei dem alle zwei Jahre grundsätzliche und aktuelle Fragen im Themenfeld Open Access in der Rechtswissenschaft aus deutscher, Schweizer und österreichischer Perspektive diskutiert und wegweisende Projekte vorgestellt werden.

Die 6. jurOA-Tagung wird am 27. und 28.8.2026 in Hamburg durch das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht ausgerichtet und ist erneut dem andauernden Transformationsprozess der Rechtswissenschaft – über Open Access zu Open Science – gewidmet.

Die Tagung befasst sich mit sichtbaren Erfolgen und fortbestehenden systemischen Hindernissen auf dem Weg zur Öffnung der juristischen Disziplin. Neben der Vorstellung gelungener Publikationsmodelle auf dem Markt rechtswissenschaftlicher Forschung wird ausgelotet, wie der Transformationsprozess mit juristischer Expertise weiter unterstützt werden kann. Es soll damit auch um fachliche Fragestellungen gehen, die sich etwa an Schnittstellen folgender Themenkreise ergeben können:

  1. Urheberschaft und Innovationsförderung. Was sind geeignete Strategien bei der Lizenzierung von Werken und Honorierung von Publizierenden? Welche Bedeutung hat dabei KI? Wie sind handfester Informationsbedarf und ökonomische Interessen der Rechtspraxis mit „offen“ gedachter Rechtswissenschaft zu vereinbaren?
  2. Wettbewerbsfreiheit und Marktförderung. Wie und warum behindern bestehende Marktmechanismen Offenheit, Vielfalt und Chancengleichheit in einem als „offen“ gedachten juristischen Publikationswesen? Wie kann ihnen wirksam begegnet werden?
  3. Gute wissenschaftliche Praxis. Welche tatsächlichen und administrativen Rahmenbedingungen können Anreize für eine weitergehende Öffnung rechtswissenschaftlicher Forschung und Lehre setzen? Wie genau kann Open Science die rechtswissenschaftliche Praxis verbessern?

Wir rufen dazu auf, Abstracts zu den oben genannten oder verwandten Themenbereichen im Umfang bis 4000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) einzureichen. Mit dem Format „Perspektiven“ besteht die Möglichkeit, im Vortragsstil (ca. 30 Minuten) zur Tagung beizutragen und Ideen anschließend zur Diskussion zu stellen.

Weiterhin laden wir dazu ein, im Format „Praxisberichte“ geplante, laufende oder abgeschlossene Pro-jekte zu präsentieren (ca. 10 Minuten) und zu diskutieren. Von Interesse sind z.B. Projekte in den Feldern rechtswissenschaftlicher Open Access, Open Educational Resources und Open Data sowie Initiativen, die sich im weiteren Sinne als Beitrag zur Öffnung der Rechtswissenschaft begreifen. Bitte reichen Sie hierzu ebenfalls ein Abstract im Umfang bis 4000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) ein.

Die Auswahl der Beiträge erfolgt unter Berücksichtigung des Diversity-Statements des OpenRewi e.V.

Abstracts und Anfragen bitte bis 15.3.2026 an: jurOA2026@mpipriv.de

Für das Organisationsteam des MPI Hamburg
Claudia Holland und Christian Eckl

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AjBD-Herbsttagung 20./21.11.2025 in Erfurt – Anmeldung jetzt möglich!

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Die Anmeldungen für die Herbsttagung am Bundesarbeitsgericht in Erfurt am 20. und 21. November sind ab sofort möglich.

Teilnehmen können sowohl Mitglieder der AjBD bzw. Angehörige von Mitgliedsbibliotheken (Teilnahmegebühr 25 € pro Person) wie auch Nichtmitglieder (Teilnahmegebühr 50 € pro Person). Für Mitglieder der APBB ist die Gebühr auf 40 € reduziert.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Zum Programm

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Stipendium zum Besuch der AjBD-Herbsttagung in Erfurt (20.–21.11.2025)

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Die AjBD gewährt auch in diesem Jahr bis zu fünf Personen ein Stipendium für die Teilnahme an der Herbsttagung in Erfurt.  Antragsberechtigt sind sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder der AjBD. Die den Antrag stellenden Personen sollten im Bereich des juristischen Bibliotheks- oder Dokumentationswesens beschäftigt oder engagiert sein und darlegen können, dass eine Teilnahme an der Herbsttagung der AjBD ohne die Gewährung dieses Zuschusses nicht möglich ist. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!

Antragsfrist: Die Antragsfrist wurde verlängert. Sie können bis zum Tagungsbeginn beantragen.

Nähere Informationen finden Sie unter Stipendienprogramme.

Nachruf auf Dr. Ralph Lansky

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Nachruf auf Dr. Ralph Lansky
(18. Juli 1931 – 18. Juli 2025)

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Dr. Ralph Lansky, der am 18. Juli 2025 im Alter von 94 Jahren verstorben ist.

Dr. Ralph Lansky prägte das juristische Bibliothekswesen über Jahrzehnte hinweg bis heute. Als Mitbegründer der AjBD im Jahr 1971 setzte er sich unermüdlich und energisch für die Entwicklung des Fachverbandes und die Etablierung eines beruflichen Netzwerks ein und verlieh der Berufsbezeichnung Rechtsbibliothekar*in Bedeutung und Sichtbarkeit.

Nach dem beruflichen Einstieg an der heutigen Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg hat er als Leiter der Bibliothek des Juristischen Seminars, später als Bibliotheksdirektor an der ULB Bonn und bis zu seiner Pensionierung als Leitender Bibliotheksdirektor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg dem Berufsstand in der DACH-Region Namen und Netzwerk bereitet.

1995 wurde er zum „Life Member“ der International Association of Law Libraries (IALL) und 1996, im Jahr seines Ausscheidens aus dem AjBD-Vorstand, zum Ehrenmitglied der AjBD ernannt.

Sich auf seinem Lebenswerk auszuruhen, kam ihm nicht in den Sinn, er blieb auch nach seiner Pensionierung aktiv und dem Rechtsbibliothekswesen eng verbunden. Seine zahlreichen Veröffentlichungen, seine Verbandsarbeit und seine besondere Expertise haben Generationen von Rechtsbibliothekarinnen und -bibliothekaren inspiriert.

Wir verabschieden uns voller Respekt und Dankbarkeit mit einigen schlaglichtartigen Erinnerungen von Kolleginnen und Kollegen, die sein Wirken geprägt hat.

Im Namen des Vorstandes

Martina Kuth
Vorsitzende

„Mitte der 1980er Jahre habe ich Ralph Lansky bei Treffen der AjBD und der MPI-Bibliotheken persönlich kennengelernt. Seine vielfältigen Aktivitäten als Rechtsbibliothekar haben mich begeistert und mich angeregt, in dieser Welt ebenfalls tätig zu werden. Wie kein anderer Kollege hat er das Bibliothekswesen mit einer Vielzahl von Aktivitäten und Publikationen bereichert. Dabei hat er sich nicht nur auf die klassischen Printpublikationen konzentriert. Auch die Eintragungen in der Wikipedia zu „Rechtsbibliothekar“ und „Rechtsbibliothek“ hat er wesentlich mitgeprägt. Ralph Lansky war ein überaus freundlicher Mensch, der stets zur Zusammenarbeit begeisterte. 2021 habe ich ihn persönlich zuletzt besucht, worüber ich mich heute noch freue. In der Bibliothekswelt wird er in ewiger Erinnerung bleiben.“

  „Was mir, der ich Ralph Lansky erst in seinem Ruhestand kennengelernt habe, in Erinnerung bleiben wird: Seine Freundlichkeit einem jungen Berufsgenossen gegenüber und die Geduld, mit der er seine Leiden ertrug.“

 „Ralph Lansky gehörte zu den angesehenen Kollegen, die 1971 die „Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliothekswesen“ gegründet, organisiert und getragen haben. In seinem Beitrag im ersten Heft der „Mitteilungen“ von 1971 ruft er angesichts der Einzug haltenden EDV die juristischen Bibliothekare zur Teamarbeit auf. Dazu sollten die „Mitteilungen“ einen Beitrag leisten. Das hat mich damals sehr beeindruckt, hatte ich als Neuling in diesem Beruf doch die Vorstellung, solcher Teamgeist herrsche bereits. Es waren also klare Worte an die Kolleginnen und Kollegen, sich gemeinsam mit einem Mitteilungsblatt den neuen Herausforderungen zu stellen. Der Erfolg gab ihm Recht.
Wohl deswegen hat Ralph Lansky später die „Arbeitshefte“ auf den Weg gebracht und über Jahrzehnte redaktionell im Vorstand betreut. Diese neue Reihe sollte Schriften ermöglichen, die Verlage mangels wirtschaftlicher Aussichten nicht publizieren würden. Das Konzept hat sich bewährt, die Hefte erscheinen weiterhin. Vielleicht nicht ganz so oft, wie vom Begründer erhofft. Aber sie tragen die Absichten des Begründers weiter.“

„Ralph war stets freundlich zu allen Kollegen und Kolleginnen. Er war sehr kompetent und hilfsbereit in allen Fachfragen der juristischen Bibliotheken und offen für neue Herausforderungen. Eben Big Ralph.“

„Der große Name war mir schon lange geläufig, der Namensträger schon lange pensioniert, als ich von ihm persönlich zu Kaffee und Kuchen in sein Haus nach Pfungstadt eingeladen wurde. Ich durfte Ralph Lansky („Ich würde Ihnen sehr gerne das Du anbieten, bitte nennen Sie mich Ralph.“) als zugewandten und freundlichen, an aktuellen Entwicklungen und der Entwicklung der AjBD sehr interessierten Gastgeber erleben. Auch die weitere wertschätzende und beeindruckend engagierte Korrespondenz per E-Mail zeigte sein ungebrochenes Interesse und seine große Verbundenheit mit dem juristischen Bibliothekswesen. Es war und blieb ihm eine Herzensangelegenheit. Ralph hat große Fußstapfen und bei mir einen starken Eindruck hinterlassen.“

 

Digitalisierung der Fundstellennachweise A und B durch den FID intRecht und das BMJ

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Die Fundstellennachweise über die Bundesgesetzgebung sind für die Recherche zur Änderungshistorie einzelner Vorschriften in der Rechtspraxis, aber auch der Rechtswissenschaft relevant und können dabei vielfach nicht durch andere Recherchequellen ersetzt werden. Ab 2005 waren diese bisher online beim Bundesanzeiger-Verlag bzw. ab 2021 auf der Verkündungsplattform des Bundes verfügbar. Für die Nachweise aus den Berichtsjahren 1949 bis 2004 bedurfte es immer noch einer Recherche in den Druckausgaben. Diese große Lücke ist nunmehr durch ein Digitalisierungsprojekt des Fachinformationsdienstes für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung mit dem Bundesministerium für Justiz sowie der Beteiligung eines Dienstleisters geschlossen worden. Die Digitalisierung der Fundstellennachweise der vorgenannten Berichtsjahre stellt einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der elektronischen Informationsversorgung und zu einer verbesserten Benutzbarkeit (auch mit Blick auf die Bestandserhaltung) dar. Insgesamt wurden 41.163 Scans gefertigt. Die digitalisierten Fundstellennachweise sind inzwischen sowohl auf der Verkündungsplattform des Bundes, als auch in den Digitalisierten Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin frei zugänglich verfügbar.

Save the date: AjBD-Herbsttagung, Erfurt, 20.-21. November 2025

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Außenansicht des Bundesarbeitsgerichts mit Teich im Vordergrund - © BAG
Außenansicht des Bundesarbeitsgerichts mit Teich im Vordergrund - © BAG

Außenansicht des Bundesarbeitsgerichts mit Teich im Vordergrund – © BAG

Die Herbsttagung wird von Donnerstag, 20. bis Freitag 21. November 2025 am Bundesarbeitsgericht in Erfurt stattfinden.

Nähere Informationen folgen.

Stellenausschreibung: Bibliotheksreferendariat für Jurist*innen / Univ. Konstanz

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Bibliotheksreferendariat (w/m/d)
(Vollzeit, Anwärterbezüge höherer Dienst)

Kennziffer 2025/039. Die Stelle ist zum 01.10.2025 zu besetzen und auf die Ausbildungsdauer von 2 Jahren befristet.

Die Universität Konstanz ist eine von elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland und wird seit 2007 in der Exzellenzinitiative und deren Nachfolgeprogramm, der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder, gefördert.

Das Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) ist der zentrale Dienstleister der Universität für IT- und Bibliotheks-Dienste in Forschung, Studium und Lehre sowie der Universitätsverwaltung. Das KIM bietet zum 01.10.2025 eine Stelle als Referendarin / Referendar zur Vorbereitung auf den höheren Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken in Baden-Württemberg mit dem fachlichen Schwerpunkt Rechtswissenschaft an.

Die Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst dauert zwei Jahre. Dem zweiwöchigen Einführungskurs an der Bibliotheksakademie Bayern in München folgt das praktische Ausbildungsjahr im KIM. Die theoretische Ausbildung findet wiederum an der Bibliotheksakademie Bayern statt.

https://stellen.uni-konstanz.de/jobposting/3fae7c96eb7baf2735f2c326b4b37f9c2f2469b90

Bewerbungsfrist wird wahrscheinlich verlängert! Also bewerben.